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Mosel - Saar - Ruwer Informationen zum Weinanbaugebiet Die Mosel durchläuft von Perl bis Koblenz auf einer Strecke von 245 Kilometer deutsches Gebiet, schlängelt sich zwischen Hunsrück und Eifel durch das Rheinische Schiefergebirge und fließt bei Koblenz in den Rhein. Die Nebenflüsse Saar und Ruwer münden bei Trier in die Mosel. Historisches: Ursprünglich waren an der Mosel die Treverer, ein keltisch-germanisches Mischvolk, heimisch. Diese lernten um Christi Geburt von den Römern den Weinanbau, nachdem die ersten Reben von den Griechen über Marseille nach Südgallien gebracht worden waren. Das Weinanbaugebiet wurde erstmals im Jahre 633 urkundlich erwähnt. Etwa ab dem 12. Jahrhundert betrieben vornehmlich die Kirchenfürsten und Klöster den Weinanbau. 1786 verfügte der Kurfürst und Erzbischof von Trier, Clemens Wenzeslaus, dass in seinem Herrschaftsbereich nur Riesling angebaut werden soll. Seitdem genießt die Mosel ihren weltweit bekannten Ruf als Riesling-Anbaugebiet. Boden: An der Obermosel findet man überwiegend Muschelkalk und Keuper. Im mittleren Teil sowie an Saar und Ruwer sind stark gefaltete Schichten des Devonschiefer aufgebaut. Die Untermosel ist von Tonschiefer und Grauwacken geprägt. Klima: Es ist eines der nördlichsten Weißwein-Anbaugebiete. Optimale Niederschlagsverhältnisse und die günstige Erwärmung der steilen, nach Süden geneigten Schieferhänge bedingen sehr gute Voraussetzungen für die bekannten Spitzenqualitäten, vor allem beim Riesling. Auch die Reflektion der Sonne auf derWasseroberfläche des Flusses fördert die Erwärmung des Moseltales. Sortenspektrum: Folgende Sorten werden auf ca. 11.600 ha angebaut:
Weincharakter: Feinfruchtige, leichte Weine mit rassiger Fruchtsäure und spritziger Art - vor allem beim Riesling - bestimmen das Bild. Da die Weine in der Regel einen geringeren Alkoholgehalt haben, sind sie besonders bekömmlich. Von unübertroffener Finesse und Harmonie in Frucht, Körper und Duft sind die Rieslingweine aus Spitzenjahren. Bereiche:
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